Wer gute Manieren hat liest Tagebücher von Sascha Lobo…
Dieser Beitrag bezieht sich auf einen Artikel von Sascha Lobo, welcher unter:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,783458,00.html zu finden ist.
Mit guten Manieren könnte man sicherlich die Welt retten. Das hat allerdings schon vor Jahrhunderten nicht funktioniert und wieso sollte es ausgerechnet jetzt klappen? Weil Sascha Lobo auf seinem Ross daher kommt?
Wir leben im Zeitalter des Kapitalismus. Schon einmal versucht, einem gierigen Banker Manieren beizubringen? Unmöglich! Was da hilft? Strafe, Strafe, Strafe und zur Not Inkasso (Die mit Akzent…)!
Und wieso funktionieren Manieren halbwegs außerhalb vom Netzleben? Für sein schlechtes Benehmen wird man mitunter von der Gesellschaft geächtet. Fast jeder Mensch möchte Bindung zu anderen und sucht nach Anerkennung. Die erreicht man aber eben nicht durch schlechtes Benehmen. Wer Anonymität will und dann Manieren einfordert, lebt anscheinend bei Alice im Wunderland und vergisst dabei wohl einiges.
Im Netz kann jeder Mist verbreiten, jeder kann wen mobben – auch ohne jemals in irgendeiner Art und Weise dafür von der Gesellschaft geächtet zu werden. Aber träumen darf ja mal erlaubt sein.




