<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NGN Security</title>
	<atom:link href="http://www.ngn-security.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ngn-security.com</link>
	<description>NGN Security</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 Aug 2011 12:52:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Wer gute Manieren hat liest Tagebücher von Sascha Lobo&#8230;</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/digital-natives/wer-gute-manieren-hat-liest-tagebucher-von-sascha-lobo</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/digital-natives/wer-gute-manieren-hat-liest-tagebucher-von-sascha-lobo#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 11:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Natives]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=164</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="220" height="290" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2011/08/220px-Knigge_Freiherr.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="220px-Knigge_Freiherr" title="220px-Knigge_Freiherr" /></p>Dieser Beitrag bezieht sich auf einen Artikel von Sascha Lobo, welcher unter: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,783458,00.html zu finden ist. Mit guten Manieren könnte man sicherlich die Welt retten. Das hat allerdings schon vor Jahrhunderten nicht funktioniert und wieso sollte es ausgerechnet jetzt klappen? Weil Sascha Lobo auf seinem Ross daher kommt? Wir leben im Zeitalter des Kapitalismus. Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="220" height="290" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2011/08/220px-Knigge_Freiherr.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="220px-Knigge_Freiherr" title="220px-Knigge_Freiherr" /></p><p>Dieser Beitrag bezieht sich auf einen Artikel von Sascha Lobo, welcher unter:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,783458,00.html " target="_blank">http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,783458,00.html </a>zu finden ist.</p>
<p>Mit guten Manieren könnte man sicherlich die Welt retten. Das hat allerdings schon vor Jahrhunderten nicht funktioniert und wieso sollte es ausgerechnet jetzt klappen? Weil Sascha Lobo auf seinem Ross daher kommt?</p>
<p>Wir leben im Zeitalter des Kapitalismus. Schon einmal versucht, einem gierigen Banker Manieren beizubringen? Unmöglich! Was da hilft? Strafe, Strafe, Strafe und zur Not Inkasso (Die mit Akzent&#8230;)!</p>
<p>Und wieso funktionieren Manieren halbwegs außerhalb vom Netzleben? Für sein schlechtes Benehmen wird man mitunter von der Gesellschaft geächtet. Fast jeder Mensch möchte Bindung zu anderen und sucht nach Anerkennung. Die erreicht man aber eben nicht durch schlechtes Benehmen. Wer  Anonymität will und dann Manieren einfordert, lebt anscheinend bei Alice im Wunderland und vergisst dabei wohl einiges.<br />
Im Netz kann jeder Mist verbreiten, jeder kann wen mobben &#8211; auch ohne jemals in irgendeiner Art und Weise dafür von der Gesellschaft geächtet zu werden. Aber träumen darf ja mal erlaubt sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/digital-natives/wer-gute-manieren-hat-liest-tagebucher-von-sascha-lobo/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unternehmen im Fadenkreuz</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/cyberwar/unternehmen-im-fadenkreuz</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/cyberwar/unternehmen-im-fadenkreuz#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 08:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=108</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="300" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2011/06/anonymous-300x300.gif" class="attachment-medium wp-post-image" alt="anonymous" title="anonymous" /></p>In den letzten Wochen und Monaten häuft sich weltweit die Anzahl der Angriffe auf namhafte Unternehmen. Meistens wurden diese von &#8220;Cyber-Kriegern&#8221; aus dem privaten Sektor ausgeführt. In der Presse tauchten dabei in erster Linie zwei Gruppierungen auf, die sich zu zahlreichen Angriffen, zum Beispiel auf Sony oder die GEMA, bekannt haben: Einmal ist da „Lulz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="300" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2011/06/anonymous-300x300.gif" class="attachment-medium wp-post-image" alt="anonymous" title="anonymous" /></p><div>In den letzten Wochen und Monaten häuft sich weltweit die Anzahl der Angriffe auf namhafte Unternehmen. Meistens wurden diese von &#8220;Cyber-Kriegern&#8221; aus dem privaten Sektor ausgeführt. In der Presse tauchten dabei in erster Linie zwei Gruppierungen auf, die sich zu zahlreichen Angriffen, zum Beispiel auf Sony oder die GEMA, bekannt haben: Einmal ist da „Lulz Security“ (LulzSec), eine Gruppe, die sich eher einen Spaß daraus macht, Unternehmen anzugreifen und dann Informationen ihrer Trophäen zu veröffentlichen, zum anderen berüchtigt ist das lose Hacker-Bündnis „Anonymous“, welches einen politisch-ideologischen Hintergrund besitzt; so war zum Beispiel der per Youtube-Video verkündete Angriff auf die GEMA als Protest gegen selbige wegen der stockenden Gebühren-Verhandlungen zwischen Youtube und GEMA deklariert.</p>
</div>
<div>Man kann die Angriffe per “Distributed Denial of Service” (DDoS) von Anonymous durchaus nur als „Scriptkiddietum“ abtun, die Angriffe von „LulzSec“ (Lulz Security) jedoch sind von technischem Sachverstand gekennzeichnet. Das Internet, wie wir es heute kennen, bietet eine Menge Möglichkeiten, anonym zu agieren und somit unentdeckt zu bleiben. Angriffe, wie oben beschrieben, könnten jedoch dazu führen, dass stärkere Regularien etabliert werden, durch die die allgemeine Freiheit im Internet, von der auch die Unternehmen profitieren, immens gefährdet wird.</p>
</div>
<div>Bei den Angriffen liegt auf der einen Seite die technische Machbarkeit als Motivation zugrunde; dies ist aber mittlerweile oft nur noch der zweite Schritt, ein Unternehmen zu hacken. Im Ersten erfolgt die Auswahl eines geeigneten Unternehmens; in der Zielauswahl findet derzeit ein drastischer Wandel statt. Wurden früher noch eher wahllos Rechner von irgendwelchen Unternehmen angegriffen, erfolgen die Angriffe inzwischen sehr genau mit nicht-technischen Zielen.</p>
<p>Unternehmen konnten zu Zeiten des nicht-digitalen Bestehens schalten und walten, wie sie wollten. Aus Sicht von Protestbewegungen gab es im Vergleich zu heute nicht viele wirksame Möglichkeiten, etwas zu tun: Es gab die Demonstrationen vor Gebäuden der Unternehmen oder im öffentlichen Raum, die Ausübung von Druck auf die Mandatsträger oder schlicht den Boykott von Produkten.</p>
</div>
<div>Jedoch haben die Unternehmen sich dem Diktat der weltweiten Vernetzung unterworfen: einerseits  aus dem wirtschaftlichen Zwang der Kostenersparnis, andererseits wegen des großen Potentials der Produktivitätssteigerung. Unternehmen egal welcher Branche, ob Strom oder Finanzwesen, neigen dazu, ihre lebenswichtigen Daten und exklusives Firmenwissen mittels IT von A nach B zu verschicken und ihre wichtigsten Prozesse immer mehr durch IT abzubilden. Grundsätzlich gilt jedoch: IT ist veränderbar, auch zum Schlechten, IT ist verwundbar, und IT ist im Gegensatz zu Papier nicht geduldig.</p>
</div>
<div>Die global agierenden Unternehmen haben übersehen, dass ihr Handeln, welches oft auch negativ aufgenommen wird, für sie in der heutigen, durch und durch digitalisierten Welt zu einem Bumerang werden kann. Ein Protest gipfelt nun nicht mehr im Werfen eines Brandsatzes gegen ein Firmengebäude, sondern erreicht vollkommen neue Dimensionen, die für die betroffenen Unternehmen nicht oder nur sehr schwer eindämmbar sind. Unternehmenspolitik muss sich daher im Einklang mit der Transformation zur neuen, digitalen Gesellschaft bewegen, sonst werden die Proteste nicht nur in ihrer Zahl sondern auch in ihrer Qualität zunehmen. Angriffe im Rahmen von Protest können letale IT-Adern kappen, was den unternehmerischen Tod zur Folge hätte.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/cyberwar/unternehmen-im-fadenkreuz/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nerd-Lobbyismus</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/digital-natives/nerd-lobbyismus</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/digital-natives/nerd-lobbyismus#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 14:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Natives]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=84</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="253" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/12/20-four-goofy-nerds-300x253.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="20-four-goofy-nerds" title="20-four-goofy-nerds" /></p>Ich habe schon immer geahnt, dass dieses Thema kommen wird; "Nerd-Lobbyismus." Und so forderten Nerds beim 27c3, dem alljährlichen Hacker Kongress, weniger Internet-Sperren und Zensur, dafür aber mehr Lobbyarbeit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="253" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/12/20-four-goofy-nerds-300x253.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="20-four-goofy-nerds" title="20-four-goofy-nerds" /></p><p>In den letzten 10 Jahren habe ich einige &#8220;Nerds&#8221; kennen gelernt. Menschen, die mich nicht näher kennen, würden mich aufgrund meines Berufes als Profi Hacker ebenfalls in diese Schublade packen.</p>
<p>Dabei empfinde ich das Wort &#8220;Nerd&#8221; als Beleidigung. Für mich stellt es eine Krankheit dar.  Oft treffe ich bei Vorträgen oder Podiumsdiskussionen auf so genannte &#8220;Nerds&#8221;, die ihre Interessen vertreten wollen. Fachlich sind sie meist Kompetent, jedoch ist ihre Art, ihre Meinung zu kommunizieren, meistens zweifelhaft.</p>
<p>In diese Diskussionsrunden sitzen Manager, die eine nicht so hohe IT Kompetenz aufweisen. &#8220;Nerds&#8221; setzen viel zu oft voraus, dass Manager die &#8220;nerdische Sprache&#8221; verstehen. Sie benutzen Fachausdrücke, die sonst niemand versteht. Manche &#8220;Nerds&#8221; tun dies jedoch auch absichtlich. Sie wollen beweisen, wie kompetent sie sind und drücken sich daher zu hochgestochen aus.  Dabei könnte man ohne Probleme mit Hilfe von Analogien arbeiten um komplizierte Sachverhalte zu vereinfachen und dem Laien zu erklären.</p>
<p>Dabei gilt: Wenn ich jemanden erreichen möchte, muss ich ihm das Gefühl geben, dass ich mit ihm auf einer Augenhöhe diskutiere, dass ich die selbe Sprache spreche. Das ist wichtig, denn andernfalls versteht der Empfänger nichts, sieht mich als Fachidiot und tut mich als Sonderling ab.  Man muss  die richtigen Förmchen mitbringen wenn man in einem fremden Sandkasten spielen will.</p>
<p>Dazu ist es in &#8220;Nerd&#8221;- Kreisen üblich, Dresscode bashing zu betreiben. In meinen Augen ist das ist arrogant. Mehr nicht.  Nicht jeder, der ein Anzug trägt, ist ein gieriger, machtgeiler Verbrecher. Selbst im Bankenwesen nicht. Das Zauberwort lautet hier: Differenzierte Betrachtung.</p>
<p>Es ist ein Irrglaube, dass man mit Jeans und T-Shirt seine politische Meinung voranbringt. Entscheidungsträger tragen keine Jeans und T-Shirts. Wenn man etwas von einem Establishment will muss man gewisse Regeln befolgen. Es reicht nicht nur, etwas besser zu wissen. Es ist genauso, wenn nicht sogar wichtiger,  dies auch zu präsentieren.</p>
<p>Viele &#8220;Nerds&#8221; sagen auch gerne: &#8220;Die wollen doch etwas von mir, also kann ich kommen wie ich will.&#8221; Es ist aber genau umgekehrt. Der &#8220;Nerd&#8221; will etwas verkaufen. Also hat er sich dem anzupassen, dem er etwas verkaufen möchte.</p>
<p>Die richtige Wahl der Kleidung hat auch etwas mit Respekt gegenüber dem Gesprächspartner zu tun. Besonders im asiatischen und orientalischen Raum gehört es sich, sich korrekt zu kleiden. Es geht nicht um egoistische Selbstverwirklichung (Ich zeig denen wer hier rockt&#8230;) sondern um Anstand und Respekt gegenüber einer anderen Kultur.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Also liebe &#8220;Nerds&#8221;: Lernt &#8220;sozialer&#8221; zu werden. Die anderen werden euch dafür danken. Man kann nicht immer erwarten, dass andere komplexe Sachverhalte sofort verstehen. Nicht jeder ist ein Computer Experte.  Wie würde sich denn ein &#8220;Nerd&#8221; vorkommen, wenn ihm ein Arzt alles auf  Latein erklärt?  Sicherlich genau so hilflos wie der Manager, der in einem Vortrag sitzt.</p>
<p>Wenn die Nerds nicht so nerdig Gralhüterei betreiben und ihren Elfenbeinturm so vehement verteidigen würden, würde die Regierung z.B. eher in der Lage sein eine &#8220;realistische&#8221; Politik bezüglich des Webs zu machen. Aber das wollen sie ja nicht. Sie wollen Gandalf der Graue bleiben und im gegebenen Falle zur Rettung eilen um als Helden gefeiert werden. Sie verstehen aber auch nicht, dass der schnieke Aragorn Liv Tyler fickt, und Gandalf von Luft statt Liebe lebt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/digital-natives/nerd-lobbyismus/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google Streetview: Das Ibiza-Syndrom</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/privacy/google-streetview-das-ibiza-syndrom</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/privacy/google-streetview-das-ibiza-syndrom#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 15:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privacy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="256" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/google-is-watching-300x256.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="google-is-watching" title="google-is-watching" /></p>Google Streetview ist in aller Munde und voll im Trend. In ganz Europa? Nein! Ein einziges Land wehrt sich vehement gegen Google Streetview; Deutschland, das Land, welches Überwachung jahrelang mit Bravour praktizierte. Die Bürger der Bundesrepublik schreien auf und fühlen sich überwacht, von der Öffentlichkeit verfolgt und in ihrer Privatsphäre angegriffen. Unverständnis, aber auch Medienpropaganda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="256" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/google-is-watching-300x256.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="google-is-watching" title="google-is-watching" /></p><p><strong>Google Streetview ist in aller Munde und voll im Trend. In ganz Europa? Nein!</strong><br />
Ein  einziges Land wehrt sich vehement gegen Google Streetview; Deutschland,  das Land, welches Überwachung jahrelang mit Bravour praktizierte.<br />
Die  Bürger der Bundesrepublik schreien auf und fühlen sich überwacht, von  der Öffentlichkeit verfolgt und in ihrer Privatsphäre angegriffen.  Unverständnis, aber auch Medienpropaganda führten dazu, dass die  Deutschen beinahe eine „Streetview-Panik“ entwickelten.</p>
<p>Da ich  mich aufgrund meiner Arbeit als Hacker und Sicherheitsspezialist zwingend  mit der Thematik Datenschutz beschäftigte, bin ich in der Lage  qualitativere Hintergrundinformationen zu benennen, als die  oberflächlichen Aussagen der Presse, welche bei dem Empfänger  ungefiltert meinungsbildend fungieren. In Deutschland haben ca.  244.000 Haushalte Widerspruch gegen Streetview eingelegt. Sie möchten  nicht, dass in dem Programm ihr Haus, ihr Garten oder ihr Dach  erkenntlich gemacht wird.</p>
<p>Die  Gründe sind auf den ersten Blick nachvollziehbar und verständlich. Die  besagten Personen fühlen sich primär in ihrer Privatsphäre angegriffen  und verletzt. Sekundär gaben sie schlicht Angst vor Überwachung, wie  auch vor Überfällen von Einbrechern, als Gründe für einen Widerspruch  an. Auf die Frage, ob sie genau wissen, wie und für was genau Streetview  funktioniere, verneinten 40% der Personen.</p>
<p>Kann im Falle Google Streetview überhaupt von totaler Überwachung gesprochen werden?<br />
-  Nein! Menschen müssen nur verstehen, was Streetview bedeutet und welche  Möglichkeiten es bieten kann, anstatt, sich vor lauter Angst, genau  diesen zu verschließen.</p>
<p>Die Argumente der Streetview Befürworter,  zu denen ich mich selbst auch zähle, sind logisch und nach einer  Auseinandersetzung damit auch überzeugend.</p>
<p>1. Google fotografiert  zwar Gebäude im öffentlichen Raum und ermöglicht durch Filmaufnahmen  einen klaren Überblick von Landschaften und Wohngebieten, jedoch kann  man hierbei keinesfalls von professioneller Spionage sprechen. CCTV  London beispielsweise, welcher mit Hilfe von in der Innenstadt  positionierten Kameras 24 Stunden Aufnahmen ermöglicht, betreibt diese  Art von Spionage.<br />
Der CCTV ermöglicht, Personen über Bezirke hinweg  zu überwachen um dadurch Bewegungsprofile von ihnen zu erstellen. CCTV  besitzt dabei mehrere Softwarelösungen wie zum Beispiel für die  Gesichtserkennung einer verdächtigen Person- nicht gerade Privatsphäre  und Datenschutz par exellence.</p>
<p>2. Google hingegen verwendet  statisches Bildmaterial, keine Filmaufnahmen, welche sich von selbst  aktualisieren und kann deshalb derartige Funktionen gar nicht leisten.  Spionage mittels Fotoaufnahmen, wie man sie auch aus Kriminalfilmen  kennt, funktioniert mit Streetview auch nicht. Es können keinerlei  Profile angefertigt werden. Profile von Einzelpersonen können nur  erstellt werden, wenn auf den Fotos zu den Personen entsprechende  Informationen angezeigt werden (Anschrift, Merkmale, Polizeizeugnis), dies  ist weder in Planung noch im Gespräch. Google hat sich zusätzlich dazu  verpflichtet, die Gesichter unkenntlich zu machen, so dass Menschen  nicht erkannt werden können.</p>
<p>3. Da die Bilder aufgrund von  Fotografien und einmaligen Filmaufnahmen zusammengesetzt wurden, ist die  Gefahr, dass Enbrecher damit angelockt werden können, recht gering.  Natürlich ist erkenntlich, ob ein Haus besonders groß oder prunkvoll  ist, jedoch sieht man in keiner Weise Aktualisierungen im Stundentakt,  bei dem Einbrecher durchaus sehen könnten, ob jemand zuhause ist oder  nicht.</p>
<p>Auch dieses Argument also: ein reines Produkt der Unwissenheit.</p>
<p>Was  passiert eigentlich wenn einer der Bewohner der 244.000 Haushalte nach  Ibiza in den Urlaub will, würden diese Menschen nicht vorher per Google  Streetview das Hotel und die Umgebung &#8220;ausspionieren&#8221;?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/privacy/google-streetview-das-ibiza-syndrom/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Sotheby&#8217;s für digitale Kriminelle&#8230;</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/hacking/das-sothebys-fur-digitale-kriminelle</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/hacking/das-sothebys-fur-digitale-kriminelle#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 20:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hacking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=52</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="200" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/2sothebys-300x200.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="2sothebys" title="2sothebys" /></p>Es gibt das Sotheby's für Kunstliebhaber, aber es gibt auch einen Ort wo böse Hacker gegen viel Geld neueste Schwachstellen verkaufen. Diese sogenannten 0days werden von Staaten oder auch Kriminellen gekauft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="200" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/2sothebys-300x200.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="2sothebys" title="2sothebys" /></p><p>Als ich vor 10-15 Jahren anfing Computer zu hacken hatten wir alle grundsätzlich nur das eine Ziel: Uns mit unseren Gegnern messen. Es war ein Katz- und Mausspiel, es ging dabei zu demonstrieren wer die neuesten Techniken hatte Rechner zu kapern und wer seine Spuren am bestens verwischen kann. Einige der damaligen Hackergruppen taten es aus Spaß und das schlimmste was man sich vorstellen konnte war die Veränderung der Startseite eines Webservers mit Inhalten wie: u are 0wn3d. Das war es dann auch, ein Spielchen, ein kleiner netter Zeitvertreib.</p>
<p>Doch inzwischen sind wir alle erwachsen geworden, ein Teil der damaligen Hackerszene sind Familienväter geworden, gehen anderen Berufen nach oder aber sind der IT Sicherheitsbranche treu geblieben und verkaufen ihr Know-How, wie auch ich an die &#8220;Guten&#8221;, aber vor allem treiben wir sicherlich keine Spielchen mehr wie  zu unserer Jugendzeit.</p>
<p>Damals ein Spielchen, heute ein echtes Geschäftsmodell. Ging es damals nur darum zu zeigen wer der bessere ist, geht es heute um wahrhafte Spionage und Sabotage, um Datendiebstahl in Millionenhöhe oder Sabotage in sehr großem Stil.</p>
<p>Einige Computerschwachstellen erzielen auf entsprechenden Börsen im Internet hohe sechs stellige Beträge. Nun fragen sich sicherlich einige, wieso? Ganz einfach: Diese 0day Schwachstellen sind nur sehr wenigen Menschen bekannt, bis zu einem Gewissen Zeitpunkt wissen nicht einmal die betroffenen Software Hersteller von den Schwachstellen in ihren eigenen Produkten. Diese Zeit zwischen Besitz eines 0days und Behebung einer dieser Schwachstellen durch den Herstellern, können Tage aber auch mal Jahre vergehen. In dieser Zeit haben Angreifer sozusagen freie Fahrt und kapern Rechner für ihre Zwecke. Diese Rechner werden dann an Spam-Versender &#8220;vermietet&#8221;, eine art &#8220;Software as a Service&#8221;, man bezahlt also per &#8220;Pay per use&#8221; Modus, z.B. kann jemand aus Nigeria sagen: ich möchte 4000 Rechner für 2 Tage kaufen und möchte darüber Spam Emails versenden. Kein Problem, die neuen Dienstleister ermöglichen solche Service Leistungen ohne Probleme für ihre Kunden. Ein blühendes Geschäft.</p>
<p>Ich selber arbeite in einem eher sensiblen Bereich und habe in meiner Laufbahn schon etliche dieser neuartigen Schwachstellen ausfindig gemacht, jedoch verbietet es mir meine Ethik und mein Arbeitsvertrag solche zu verkaufen, die negativen Konsequenzen wären unabsehbar und sicherlich nicht sonderlich hilfreich für meine weitere Laufbahn. Finde ich solche Schwachstellen werden diese den Herstellern gemeldet und entsprechend Druck aufgebaut um diese zu beheben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/hacking/das-sothebys-fur-digitale-kriminelle/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stuxnet, eine erste Analyse&#8230;</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/cyberwar/stuxnet-eine-erste-analyse</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/cyberwar/stuxnet-eine-erste-analyse#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 10:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="128" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/stuxnet2-300x128.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="stuxnet2" title="stuxnet2" /></p>Stuxnet stellt wohl derzeit den komplexesten und spannendsten Virus bis dato dar...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="128" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/stuxnet2-300x128.png" class="attachment-medium wp-post-image" alt="stuxnet2" title="stuxnet2" /></p><p>Eine erste Analyse soll helfen dieses komplexe Thema verständlich aufzuarbeiten, sodass auch Nicht-Techniker verstehen worin die Gefahr in dieser Thematik besteht.</p>
<p>Ziel von Stuxnet ist es nicht irgendwelche Systeme anzugreifen und diese dann gegebenenfalls zu sabotieren, sondern gezielt nach sehr speziellen Systemen Ausschau zu halten. Und in diesem speziellen Fall reden wir auch von Sabotage und nicht von Spionage, da Sabotage eine offenkundige und bemerkbare Reaktion hervorruft, wobei Spionage versucht verdeckt zu agieren. Hier haben wir eine Art Hybrid, einerseits soll der Angriff unbemerkt bleiben, aber mit dem Ziel Sabotage-Angriffe zu tätigen. Gezielt wurden dabei sogenannte “<em>Internal Control System” </em>angegriffen, welche dann wiederum schadhafte Instruktionen auf<em> “</em>programmable logic controllers” (PLCs) hochladen und im schlimmsten Fall dafür zu sorgen, dass Brennstäbe aus dem Kühlbecken hoch und runter gefahren werden. Diese “Internal Control System”-Einheiten basieren oftmals auf WindowsCC, haben aber auf Grundlage strikter Sicherheitspolicies keinerlei Verbindung ins Internet. Daher wird vermutet, dass der Angriff über einen USB-Stick durchgeführt wurde, den wohl ein Mitarbeiter rangesteckt hat. Der mir vorliegende Stuxnet-Virus macht sich auch einen Mechanismus von USB und ähnlichen Geräten zu Nutze und kommt sofort zur Ausführung, wenn dieser an den Rechner angeschlossen wird.</p>
<p>Um dies alles zu ermöglichen, machten es sich die Angreifer zum Ziel so genannte 0days-Schwachstellen auszunutzen. Diese stellen in der IT-Branche den Heiligen Gral dar, da nur eine kleine Anzahl von Menschen diese Schwachstelle kennt. Dieses kann über Jahre so geschehen, ohne dass ein Hersteller der betroffenen Software etwas davon mitbekommt. Solche 0day-Schwachstellen werden auf internationalen Börsen in Höhe von über 100.000 Euro verkauft, da diese einen enormen “Wettbewerbvorteil” darstellen. Bei dem Angriff wurden viele komplexe Techniken benutzt, um sich zu verbergen und somit ungehindert arbeiten zu können. Einige der ausgenutzten Schwachstellen sind 2 Jahre alt.</p>
<p>Jedoch ist es nicht sehr einfach PLCs zu programmieren, da man sehr viel Insider-Knowhow über den Aufbau solcher Systeme benötigt und diese PLCs nicht ohne weiteres erhältlich sind. Wie schon erwähnt sind solche Systeme nicht ans Internet angeschlossen, daher muss wohl ein Mitarbeiter aus dem Iran oder ein Zulieferer einen verseuchten USB-Stick eingeschleppt haben.</p>
<p>Bevor Stuxnet seine Arbeit aufnimmt, überprüft es im ersten Schritt ob ein 32- oder ein 64-Bit-Computer im Einsatz ist. Sollte es ein 64 Bit System sein, wird die Installation sofort abgebrochen. Daher läuft der Virus auf 32-Bit-Systemen, unter anderem auf:</p>
<ul>
<li>Windows 2000</li>
<li>Windows XP</li>
<li>Windows 2003</li>
<li>Windows Server 2008</li>
</ul>
<p>…</p>
<p>Nach der Installation kontaktiert der Virus zwei Systeme über Port 80, mypremierfutbol.com und todaysfutbol.com. Diese liegen in Dänemark und Malaysia und dienen dazu den Virus aus der Ferne zu steuern und ggf. upzudaten, aber dies konnte noch nicht beobachtet werden. Lustigerweise überprüft der Virus, ob überhaupt eine Netzwerk-Konnektivität vorhanden ist und kontaktiert www.windowsupdate.com und www.msn.com</p>
<p>Mehr dazu im nächsten Artikel, da ich derzeit dabei bin, den Virus zu analysieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/cyberwar/stuxnet-eine-erste-analyse/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NATO bereitet sich auf den Cyberwar vor&#8230;</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/cyberwar/nato-bereitet-sich-auf-den-cyberwar-vor</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/cyberwar/nato-bereitet-sich-auf-den-cyberwar-vor#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 22:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="195" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/CyberWar_June-2010-300x195.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CyberWar_June 2010" title="CyberWar_June 2010" /></p>Der Bündnisfall innerhalb der NATO wurde bekanntlich zum ersten Mal 2001 ausgerufen und dieser Einsatz dauert bis heute an. Nun wurde bekannt, laut Papieren die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, dass neben der schon heute bekannten Ebenen – Luft, Wasser, Land und Weltall &#8211; nun auch der Cyberspace in den NATO-Vertrag aufgenommen werden soll. Der entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="195" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/CyberWar_June-2010-300x195.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="CyberWar_June 2010" title="CyberWar_June 2010" /></p><p>Der Bündnisfall innerhalb der NATO wurde bekanntlich zum ersten Mal 2001 ausgerufen und dieser Einsatz dauert bis heute an. Nun wurde bekannt, laut Papieren die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, dass neben der schon heute bekannten Ebenen – Luft, Wasser, Land und Weltall &#8211; nun auch der Cyberspace in den NATO-Vertrag aufgenommen werden soll. Der entsprechende Artikel 5 beschreibt daher folgendes:</p>
<p><em>Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird; sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.</em></p>
<p><em>Von jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegen-Maßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.</em></p>
<p>Ein Angriff der mittels konventioneller Methoden durchgeführt wird, lässt sich relativ leicht zurückverfolgen und kann bei einem entsprechenden Gegenschlag durchaus als berechtigt angesehen werden. Dies ist innerhalb des Cyberspaces jedoch nicht möglich. Das Internet kennt keinerlei Ländergrenzen und ist somit durchaus als “staatenlos” zu bezeichnen. So kann es dazu kommen, dass Angreifer aus China Computer-Systeme aus dem Iran übernehmen und die USA angreifen. Die USA sehen dies im schlimmsten Fall als einen Angriff aus dem Iran an, was technisch zwar richtig wäre, jedoch inhaltlich nicht ganz stimmen kann, da wie schon erwähnt das Internet staatliche Grenzen nicht kennt. Die USA könnten dann den Bündnisfall ausrufen und es könnte wohl schlimme Folgen für die gesamte Welt haben.<br />
Dabei gilt überhaupt zu klären: Was ist ein Angriff und ab wann wird ein Angriff als so schlimm bewertet, dass er den Fortbestand eines Staates gefährdet? Erst dann dürfte der Bündnisfall ausgerufen werden. Sollte lediglich versucht werden, ein x-beliebiges Unternehmen zu hacken, ist dies wohl nicht systemrelevant. Diese Art von Angriffen auf Unternehmen aber auch auf Staaten passiert heute schon.</p>
<p><strong>Bleibt noch zu bemerken: Alle Parteien eines digitalen Konflikts haben dieselben Werkzeuge zur Verfügung, jedoch entscheidet das KnowHow welche Waffen daraus geschmiedet werden.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/cyberwar/nato-bereitet-sich-auf-den-cyberwar-vor/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stuxnet. Beginnt der Cyberwar?</title>
		<link>http://www.ngn-security.com/cyberwar/hello-world</link>
		<comments>http://www.ngn-security.com/cyberwar/hello-world#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 18:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Weizenegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cyberwar]]></category>
		<category><![CDATA[Stuxnet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ngn-security.com/?p=1</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="200" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/Iran_Raketentests_1-300x200.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Atomanlage im Iran" title="Atomanlage im Iran" /></p>Seit einigen Tagen geistern in der Presse der Begriff "Stuxnet" herum und wird fälschlicherweise in die Kategorie Cyberkrieg verankert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="200" src="http://www.ngn-security.com/wp-content/uploads/2010/10/Iran_Raketentests_1-300x200.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Atomanlage im Iran" title="Atomanlage im Iran" /></p><p>Cyberwar wird von vielen Fachleuten, hier von <a title="Richard A.  Clarke" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_A._Clarke">Richard A. Clarke</a> aus seinem Buch &#8220;Cyber War&#8221; welches 2010 erschienen ist, wie folgt definiert: <em>actions by a nation-state to penetrate another nation’s computers or networks for the purposes of causing damage or disruption.</em></p>
<p>Stellt sich in diesem besonderen Fall, bei einem angeblichen Angriff auf iranische Atomkraftanlagen, die Frage, ob dieser Angriff überhaupt von einer fremden und verfeindeten Nation durchgeführt wurde. Aber vor allem stellt sich die Frage, ob es sich um einen “network”-Angriff, sprich einem Angriff über das uns bekannte Internet handelt. Von einem Angriff über das Internet kann in keinster Weise gesprochen werden, da nach Expertenmeinung der Angriff über einen infizierten USB-Stick durchgeführt wurde und somit kein klassischer Angriff über das Internet statt gefunden hat.</p>
<p>Die erste Frage, ob der Angriff von einer befeindeten Nation durchgeführt worden ist, kann nicht derzeit nicht vollständig beantwortet werden. Fakt ist allerdings: Es müssen massive Ressourcen aufgefahren werden, um einen solch komplexen Angriff durchzuführen. Da auch kein Business Case erkennbar ist, kann davon ausgegangen werden, dass keine kriminellen Vereinigungen dahinter stecken, es sei denn, staatliche Institutionen haben eben jene beauftragt. Aber ein wesentlicher Aspekt kommt hinzu: Es ist Insider Knowhow notwendig. Das bedeutet in diesem Fall: Siemens Insider, da die Anlage von Siemens stammt und von atomstroyexport aus Russland betrieben wird. De facto ist es leider normal das AKWs einen anderen Sicherheitsstandard aufweisen als solch ein Betreiber oder Zulieferer. Die These, dass Siemens dahinter steckt wird von Graham Clule von der Firma Sophos behauptet ( http://edition.presstv.ir/detail/144770.html )</p>
<p>Mehr zu diesem spannenden Thema kommt demnächst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ngn-security.com/cyberwar/hello-world/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

